Auto-Änderungen 2023: Führerschein, Versicherung & Co.

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2023 gibt es viele Änderungen für Fahrer. Der Gesetzgeber führt neue Gesetze ein. Sie müssen sich anpassen.

Berlin – Hohe Spritpreise und immer höhere Versicherungsprämien – Autofahrer lachen heute selten. Umgekehrt ist auch für das Automobiljahr 2023 keine Trendumkehr zu erwarten. Wenn Sie ein neues Auto kaufen möchten, wird es 2023 mit ziemlicher Sicherheit teurer. 2023 werden auch die Subventionen für Elektrofahrzeuge deutlich gekürzt.

Wer sich aktuell ein reines Elektrofahrzeug anschafft, kann von einer aktuell gültigen Förderung des Bundeswirtschafts- und Ausfuhrkontrollamtes (BAFA) in Höhe von bis zu 6.000 Euro profitieren. Ab 2023 gilt jedoch ein neues Fördergesetz. So fördert der Staat den Neukauf eines reinen Elektroautos bis zu einem Nettowert von 40.000 Euro, dann nur noch mit 4.500 Euro. Hinzu kommen noch 2250 Euro vom Hersteller (“Manufacturer’s Share”). Kostet der Neuwagen bis zu 65.000 Euro, zahlt der Bund künftig 3.000 Euro Zuschuss und 1.500 Euro vom Hersteller. Zudem erhalten Autos mit Plug-in-Hybridantrieb ab dem 1. Januar 2023 keine staatliche Förderung mehr und nur Privatpersonen können staatliche Förderungen für Elektrofahrzeuge in Anspruch nehmen.

Autowechsel: Führerschein schon umgetauscht?

Der Führerscheinumtausch wird auch 2023 fortgesetzt. Wer noch einen rosa „Lappen“ in Papierform besitzt, sollte ihn nächstes Jahr gegen ein einheitliches EU-Dokument eintauschen. Für die zwischen 1959 und 1954 Geborenen drängt die Zeit. Muss bis zum 19. Januar 2023 eingelöst werden.

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Pflicht zum Umtausch des Führerscheins
Alte und neue Führerscheine liegen auf dem Tisch. © Andrea Warnecke/dpa

Auch Personen, die zwischen 1965 und 1970 geboren sind, wird empfohlen, ihren Führerschein bereits 2023 umzutauschen. Dein Führerschein läuft zwar erst am 19. Januar 2024 ab, aber ein frühzeitiger Umtausch kann dir irgendwann Stress ersparen.

bis 1952 19. Januar 2033
1953 – 1958 19. Juli 2022
1959 – 1964 19. Januar 2023
1965 – 1970 19. Januar 2024
seit 1971 19. Januar 2025
Quelle: ADAC eV 10.2022

Kfz-Versicherungen werden vielerorts teurer

Wie jedes Jahr steht auch 2023 eine neue Typklasseneinteilung an. Was das genau für Ihr Fahrzeug bedeutet, erfahren Sie auf der Seite des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Diese Änderungen werden bis 2023 etwa 13 Millionen Autofahrer betreffen. Rund 4,8 Millionen Fahrer profitieren im neuen Jahr von einer besseren Typenberechtigung, künftig gilt für rund 8,1 Millionen Menschen eine höhere Typenklassifizierung. Für 29,3 Millionen Autofahrer bleibt das neue Jahr unverändert.

2023 wird zudem eine neue Regionalklasse eröffnet. Rund 10,1 Millionen Autofahrer müssen hier mit einem Anstieg rechnen, der Rückgang wird mit rund 5,5 Millionen beziffert. Damit bleibt die Risikoeinschätzung für die 26,8 Millionen Kfz-Haftpflichtversicherten nahezu gleich.

Rund 900.000 Vollkasko-Versicherte und rund 2,9 Millionen Teilkasko-Versicherte können eine bessere Risikoeinschätzung für die Vollkaskoversicherung erwarten. Für rund 2,8 Millionen Vollkasko-Versicherte und rund 3,1 Millionen Teilkasko-Versicherte wird sich die Situation in Zukunft jedoch nur noch verschärfen.

Ladepark mit 90 Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Ein Cupra-Elektroauto lädt an einer Ladestation an einer neuen Ladestation (Bühnenszene während einer Fotosession). © Julian Stratenschulte/dpa

FFP2- oder OP-Masken sind jetzt ein Muss – der neue Standard in Kfz-Verbandskästen

Die neue DIN-Norm 13164:2022 für Verbandskästen ist eigentlich eine Verordnung, die zum 1. Februar 2022 in Kraft getreten ist. Ab dem 1. Februar 2023 endet jedoch die Übergangszeit und es wird wichtig, da Sie diesen Verbandskasten dringend in Ihrem Auto mitführen müssen.

Bis Januar 2023 können Sie die bestehende (DIN 13164:2014) verwenden und zwei Masken hinzufügen. Es muss keine FFP-2-Maske sein, chirurgische Masken sind akzeptabel.

Diese Änderungen werden den Fahrern im Jahr 2023 zur Verfügung stehen.
Elektrofahrzeuge: Subventionen 2023 kürzen
Kfz-Versicherungen werden vielerorts teurer
Ab dem 1. September 2023 werden Elektrofahrzeug-Förderungen nur noch an Privatpersonen ausgezahlt
Erste-Hilfe-Kasten für Fahrzeuge: FFP2 oder medizinische Maske erforderlich ab 1. Februar 2023
Benzin- und Dieselpreise – CO₂-Preiserhöhung verschoben

Fahrzeugänderungen: Neue TÜV-Aufkleber im Jahr 2023 erschienen

Wer aktuell eine rosa TÜV-Plakette an seinem Auto oder Wohnmobil hat, muss damit 2023 zur Hauptuntersuchung zum TÜV. Damit Polizei und Ordnungsämter sogenannte TÜV-Verletzer sofort erkennen können, sind die Plaketten farblich gekennzeichnet.

Neu zugelassene Elektrofahrzeuge, Pkw und Wohnmobile im Jahr 2023 erhalten eine blaue Plakette. Sie haben 3 Jahre Zeit bis zur nächsten HU. Alle 2023 nicht neu zugelassenen Fahrzeuge erhalten eine orangefarbene Plakette. Die nächste Hauptuntersuchung ist für 2025 geplant.

Fahrzeugwechsel: Benzin- und Dieselpreise – CO₂-Preiserhöhungen verschieben

Die Spritpreise schüren weiterhin den Unmut an den Zapfsäulen in Deutschland. Auch wenn im nächsten Jahr keine Besserung in Sicht ist, wurde die für den 1. Januar 2023 geplante CO2-Preiserhöhung vorerst verschoben. Daher soll die Erhöhung von derzeit 30 Euro pro Tonne CO2 auf 35 Euro pro Tonne CO2 erst 2024 erfolgen.

Damit bleiben die Benzin- und Dieselpreise im nächsten Jahr pro Liter um einige Cent günstiger. Ein tatsächlicher Preisverfall ist jedoch nicht zu erwarten.

Elektrofahrzeuge: THG-Mobilitätsprämien 2023 erneut beantragen

Auch Elektroauto-Fahrer können sich im kommenden Jahr eine Treibhausgasprämie sichern. Mit THG-Quoten (Treibhausgasquoten) will der Gesetzgeber den Ausstoß von Treibhausgasen durch vorgeschriebene emissionsarme Kraftstoffquoten für die Industrie reduzieren. Im vergangenen Jahr konnten sie sich rund 400 Euro sichern. Den Verkauf der Zertifikate müssen Sie jedoch selbst abwickeln. Unter den aktuellen Umständen kann die Prämie etwas niedriger sein als in diesem Jahr.

Auch das Fahren auf Österreichs Autobahnen und Autobahnen wird immer teurer. Wie der Autobahnbetreiber Asfinag am 31. Oktober 2022 bekannt gab, werden die Vignettenpreise im Jahr 2023 um 2,8 % steigen. So kostet eine PKW-Vignette pro Jahr 96,40 Euro, eine 10-Tages-Vignette kostet 9,90 Euro. Die neue Vignette ist ab dem 1. Dezember 2022 in den letzten Novembertagen online und bei den Vertriebspartnern der Asfinag erhältlich. (lz)

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