Automobil-Industrie in der Krise: Aus für Audi unumgänglich?

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von: Katharina Kuna

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Audi AG Ingolstadt
Audi-Vorstandsmitglied Hildegard Wortmann äußerte Zweifel an der Zukunft des Unternehmens. © Audi AG

Die Lage in der deutschen Automobilindustrie bleibt angespannt. Hersteller kämpfen mit hohen Energiepreisen, Materialknappheit und Inflation. Laut Audi-Chefin Hildegard Wortmann ist der Auftritt des Unternehmens ausgewogen.

Die deutsche Automobilindustrie hat unter der Pandemie stark gelitten und scheint sich schwer von der anhaltenden Krise zu erholen. wie Handelsblatt Die Autoverkäufe seien im September und Oktober wieder gestiegen, aber der Trend sei noch lange nicht umgekehrt. Vielmehr werden die Hersteller aufgrund aktueller Materialknappheit hohe Auftragsbestände abbauen. Während der Pandemie kam es immer wieder zu Stillstand am Band, auch Audi-Mitarbeiter in Neckarsulm wurden in Kurzarbeit geschickt.

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Geschäftsführerin Hildegard Wortmann: „Es besteht eine 50-prozentige Chance, dass Audi in 10 Jahren existiert.“

Die schwierige Situation betrifft auch den Audi Konzern und andere wichtige Arbeitgeber in der Region Heilbronn/Neckarsulm. Regisseurin Hildegard Wortmann verwendet kühne Worte. Aus dem Podcast ‘Head Talk’ WirtschaftsWoche Sie trat auf der Händlertagung 2020 auf. Damals erschreckte sie die Anwesenden mit ihren düsteren Vorhersagen. „Es besteht eine 50-prozentige Chance, dass Audi in 10 Jahren noch existiert“, sagte sie damals.

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Audi A3
Der Audi A3 war 2021 das meistzugelassene Modell in Deutschland. © Audi AG/dpa-tmn

Heute hat sie diesen Beitrag wiederholt, und Hildegard Wortmann macht im Podcast weiter. Es entsteht ein Problem. Steht Audi vor dem Kollaps? Es wird viele Arbeitnehmer betreffen. Immerhin arbeiten in Deutschland insgesamt 2,2 Millionen Menschen in dieser Branche.

Düstere Aussichten für Audis Zukunft: „Grundsätzlicher Veränderungsbedarf“

Die deutschen Autohersteller stehen vor einer schweren Krise. Neben der dringend notwendigen Klimaneutralität durch E-Mobilität erschweren hohe Energiepreise, Chipknappheit und Inflation das Geschäft. Auch Audi spürt die Auswirkungen. Wie Hildegard Wortmann erklärt: WirtschaftsWoche.

Westeuropa habe laut Wortmann “mit 1,9 Millionen Fahrzeugen im Auftragsbuch ein volles Auftragsbuch”. Gleichzeitig gingen die Bestellungen bei VW Westeuropa jedoch um 15 % zurück. Angesichts dieser schwierigen Umstände, so ein Audi-Vorstandsmitglied, müsse sich Audi viel schneller verändern.

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In der Chefetage von Audi herrscht reges Treiben. Audi-Chef Duesmann war kürzlich von seinen Äußerungen zum Tempolimit überrascht.

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