CDU-Chef Merz wettert gegen Lauterbachs Cannabis-Pläne: „Was hat der Mann geraucht?“ | Politik

Frontalangriff auf Gesundheitsminister Karl Lauterbach (59, SPD)! Sowohl CDU-Chef Friedrich Merz (66) als auch CSU-Chef Markus Söder (55) hatten beim Augsburger CSU-Parteitag keine Zeit, gegen den Gesundheitsminister und seine Pläne für legales Cannabis zu wettern.

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Oppositionsführer Merz sagte bei seiner Rede: „Erst konnte Karl Lauterbach beim Corona-Verbot nicht streng genug sein, jetzt will er es legalisieren, viel Alkohol zu trinken. Ich frage mich: Was raucht der Mann? Wir.“ wird alles tun, damit dies nicht passiert.”

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Offenbar sitzt Lauterbach bis spät in die Nacht an seinem Computer, liest die Recherchen und kommt dann morgens verärgert mit neuen Vorschlägen in den Bundestag, „die er hierzulande verbieten will. Und jetzt Gift in diesem Ausmaß freizusetzen, aufzudecken unsere Kinder diesen Gefahren aussetzen.”

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Merz Tough: „Ich sage: Nicht mit unseren Kindern. Das werden wir nicht zulassen.“

Will legales Cannabis und strenge Corona-Beschränkungen: Gesundheitsminister Karl Lauterbach (59, SPD)

Wollen Cannabis legalisieren – und werden von der Union kritisiert: Gesundheitsminister Karl Lauterbach (59, SPD)

Foto: IMAGO/NurPhoto

Auch CSU-Chef Söder sprach sich gegen den Gesundheitsminister aus: „Ich kann die Regelmäßigkeit von Herrn Lauterbach und seine Warnungen nicht hören. Es ist unglaublich, vor Corona zu warnen und Rauchen ist erlaubt!“

Merz: Die Führungsebene des Wirtschaftsministeriums ist eine „selbstbewusste Gruppe“

Auch die anderen Regierungsmitglieder ließ Merz selten im Rampenlicht: Die CDU-Chefin bezeichnete die Führungsebene der Bundesgewerbekommission als “selbstbewusste Gruppen” ohne Finanzwissen. Die Entscheidung, Kernreaktoren nur noch bis April 2023 zu betreiben, habe Deutschland „weltweit inakzeptabel“ gemacht. Wer Öl und Kohle statt Atomkraft favorisiert, hat jede Glaubwürdigkeit dafür verloren, überhaupt über den Klimawandel sprechen zu dürfen.

Stattdessen sollte jetzt die Zeit für Ingenieure sein, nicht für Ideen. Merz geißelte den von SPD und Arbeitsminister Hubertus Heil (49) geförderten öffentlichen Zuschuss als reine „Traumakontrolle“ der SPD.

Merz wirft Scholz “Respektlosigkeit” vor

Im Zentrum der Kritik von Merz steht Bundeskanzler Olaf Scholz (64, SPD). „Wir hatten noch nie einen Präsidenten in Deutschland, der seine Wähler mit Verachtung behandelt, die Institutionen unseres Staates vernachlässigt, unsere Nachbarn respektlos behandelt hat, respektlos gegenüber unseren internationalen Partnern.“ , der kompromisslose Führer der CDU.

Zur Bewunderung der Abgeordneten sagte Merz: „Diese Sorgfalt wird nicht verachtet.“ Der Bundesregierung warf er zu wenig Respekt vor, darunter Präsident Frank-Walter Steinmeier (66).

von Steinmeiers Äußerungen zu den großen Themen dieser Zeit im Schloss Bellevue am Freitag hätten den Vorstand der Bundesregierung nicht einbezogen, und kein Mitglied der Regierung habe das so gesehen, sagte Merz. “Es ist ein Maß an Respektlosigkeit gegenüber unserem Staatsoberhaupt, das ich nicht für möglich halte.”

Söder und Merz üben Beziehungen

Über der Union stehend: CSU-Chef Markus Söder (55) mit CDU-Chef Friedrich Merz (66)

Über der Union stehend: CSU-Chef Markus Söder (55, links) mit CDU-Chef Friedrich Merz (66)

Foto: CHRISTOF STACHE/AFP

CSU-Chef Markus Söder (55) und Merz forderten bei ihrem gemeinsamen Treffen am Samstagnachmittag eine Fusion der beiden Schwesterparteien CDU und CSU.

2021 soll nicht wiederholt werden

2021 solle sich nicht wiederholen, sagte Merz bei seiner Rede mit Blick auf die Niederlage der Union bei der Bundestagswahl. Die Wahl sei die Antwort auf den Streit zwischen CDU und CSU: “Konfliktparteien werden nicht gewählt.” Merz sagte deshalb: „Ein annus horribilis, das sich zwischen CDU und CSU nicht wiederholen wird.“

Merz hat Vorwürfe zurückgewiesen, er und CSU-Chef Markus Söder würden ihre Politik je nach Führung ändern. „Das hat nichts mit Veränderung zu tun. Das hat mit dem soliden Fundament zu tun, auf dem wir stehen und auf dem wir unsere Politik machen“, sagte Merz am Samstag am Rande des Parteitags.

CDU und CSU sind Beobachtern zufolge „selbstverständlich“ in der Lage, sich neuen Herausforderungen zu stellen. „Das macht einen guten Konservativen aus“, sagte Merz.

(einfach)

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