Doberaner und Reriker Bäcker wegen Energiekrise in Not

Schlechtes Doberan. Was, wenn Kunden ab sofort nur noch halbgebackene Brötchen, Brote und Kuchen erhalten? Das ist eigentlich unvorstellbar. Denn auch Bäcker können in Zeiten massiver Preissteigerungen im Energiesektor den Strom- und Gasverbrauch nicht mehr senken. Das Konditor-Ehepaar Uta und Thomas Braun jedenfalls sieht in der Bad Doberaner Mollistraße kein Verbesserungspotenzial. Sie können nicht mehr sparen, ohne die Qualität des Produkts zu beeinträchtigen.

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Deshalb macht sich Thomas Braun Sorgen um die Zukunft, falls die Strom- und Gaspreise weiter steigen: „Auch der Mindestlohn wurde auf 12 Euro angehoben. Bis Mitte des Jahres soll der Preis für Backwaren um bis zu 8 % steigen, sagt Braun .. “Aber das ist nicht genug.”

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Strom sei der größte Finanzposten in der Süßwarenbranche, erklärt der 52-Jährige. Er will so lange wie möglich weitermachen. Aber wie lange noch? Andere Bäckereien haben bereits aufgegeben.

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Bad Doberans Bäckermeister will eine schnelle Preisobergrenze.

„Wir hoffen auf eine Preisobergrenze“, stellte der Unternehmer klar. „Aber wenn es bis zum Frühjahr nicht kommt, ist es fast zu spät, denn die energieintensivsten Monate sind Dezember bis März.“ Geben Sie diesen Preis nicht an Ihre Kunden weiter. „Sie werden dem Doberaner Geschäft weiterhin treu bleiben. Dafür sind wir sehr dankbar.“

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Auch die Materialkosten seien stark gestiegen, sagt Thomas Braun. „Bei Butter und anderen Milchprodukten wird es zum Beispiel verdoppelt. Aber ohne Zutaten geht es nicht, sondern Margarine und das schmeckt man“, sagt Thomas Braun.

Doberaner Konditor möchte nicht auf Qualität verzichten

Brown betont, dass er nicht von seinen Qualitäten abweichen wolle. Für ihn ist es sinnlos, eine schöne, aber geschmacklose Hochzeitstorte zuzubereiten, um Geld zu sparen. “Wenn Gäste und Paare den Kuchen probieren und ihnen nicht schmeckt, verbreiten sich Gerüchte. Ich kann das Produkt kompromisslos so machen, wie ich es will und es repräsentieren.”

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Thomas Braun steht mit zwei Handwerkern in einer Bäckerei. Er und seine Frau, eine unregelmäßige Angestellte, arbeiten im Verkauf. Auch Hausmeister gehören zum Team. Fresh Ginger Nuts Bags sind jetzt im Verkauf und gebrauchsfertig. Gelagert im Old Brown Café – Ein Paar, das kürzlich wegen Personalmangels verlassen wurde: “Fang jeden Keks ein paar Mal, bevor du ihn verkaufst.” Viel Mühe wurde in das kleine Bonbon gesteckt.

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Bei Rerik macht sich Michael Graf Sorgen um die Zukunft.

In der Bäckerei und Konditorei Reriker von Michael Graf sieht es nicht besser aus. „Man kann es nicht mehr lagern, es geht nicht mehr“, erklärt der Bäckermeister, „man schaut überall hin, aber am Ende ist die Luft weg.“ Sein Geschäft hat nichts mit Gas zu tun, es geht um Öl mal mehr als letztes Jahr – Strom ist utopisch.”

Michael Graf und Antje Bredow im März vor der Bäckerei Graf in Rerik.

Michael Graf und Antje Bredow im März vor der Bäckerei Graf in Rerik.

Das Licht der Hoffnung ist verschwunden. „Ich glaube, die Politik hat den Realitätssinn verloren“, sagt Michael Graf. “Die betrifft es auch nicht, es betrifft nur unsere Geschäftsleute, die hart für ihr Geld arbeiten müssen.” Von den 21 Prä-COVID-Mitarbeitern blieben nur 14 übrig. Eine Filiale hat bereits geschlossen. 1 weitere in Neubukow und 2 weitere in Rerik.

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Die Kunden von Reriker Baker sollen darunter nicht leiden

„Ich kann nicht alle Preise an meine Kunden weitergeben. Sie bleiben weg“, schloss Graf. Der 42-Jährige erklärt, dass er positive Entwicklungen im Handwerksbereich wahrnehme. „Der Preis sollte gleich sein. Es wäre fair: „Wohin führt das alles? Eines Tages kostet das Brot 100 Euro.“

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Bisher hat er den Preis nur einmal erhöht: “Jetzt wird es in der Regel eine weitere Erhöhung geben, weil die Rohstoffkosten unerschwinglich sind.” Darauf können wir aus dem Sortiment verzichten.“ Eine Möglichkeit: Weniger Brotsorten – „Oder wir pokern, wie wir weiter vorgehen sollen.“ hängender Humor. „Es hätte nicht mehr funktioniert, wenn wir die Saison nicht mit vielen Urlaubern verbracht hätten. Wir können nicht alleine mit den Einheimischen leben.“

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