Ende der Welt – Die tägliche Glosse: Wiederbelebung – der Traum von Jurassic Park | radioWelt | Bayern 2 | Radio

"Ende der Welt"-Autorin Katharina Hübel |  Bild: BR

Mann, die gute alte Zeit. Wo noch Wollnashörner aus der Steinzeit durch die bayerische Steppenlandschaft streifen, Permafrost auf der Flucht vor Höhlenlöwen unter der Haut schrumpelt und einem acht Monate lang eiszeitliche Winde um die Ohren pfeifen, während man hofft, nicht zum Opfer zu fallen. zum Höhlenbären.

Viele Wissenschaftler haben einen Traum: die ausgestorbene Art wiederzubeleben. Dinosaurier, Mammuts, Wandertauben. Er war in Reichweite. Forscher auf der ganzen Welt denken über ihre Rückkehr nach. Ein Hoch auf die Biodiversität! Wäre es nicht toll, wenn man im Allgäu Monsterreiten gehen könnte? Mit dem Pyrenäen-Steinbock wandern oder mit dem Kaspischen Tiger – einst eine der größten Wildkatzen der Welt – die Nachbarn terrorisieren? Alle Schlangen müssen weglaufen.

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Da jedes Jahr etwa 60.000 Tierarten aussterben, ist es ein nobles Unterfangen, jahrzehntelange Forschung zu opfern, um uns die Wandertaube zurückzubringen. Vielleicht. Er ist zumindest der aussichtsreichste Kandidat aller aktuellen Bemühungen. Martha war die letzte ihrer Art, steril aus der Gefangenschaft, die Anfang des 20. Jahrhunderts starb. Aussterben-Symbol. Äh, richtig … Das sind wir Menschen.

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Aber Wandertauben sind, oder besser gesagt, sehr lecker. Und billig. Ein verständlicher Grund, Millionen an Forschungsgeldern auszugeben, um sie wiederzubeleben.

Wenn nicht, müssen wir uns immer noch damit befassen, wie wir die Tierarten schützen, die noch auf dem Planeten existieren

Der Mensch ist so freundlich zur Natur. Beim Pyrenäen-Steinbock hat es kurzzeitig funktioniert. Auferstehung – mindestens für sieben Minuten. Wenn nicht wegen des Problems der Lungenfehler. Aber man kann nicht alles haben. Vielleicht wird es ja besser für den Tasmanischen Tiger, der nun angeblich von der dickschwänzigen schmalbeinigen Beutelmaus nach Australien gebracht wurde. Lustige Geschichte

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Egal, tolle Ablenkung. Wenn nicht, müssen wir uns immer noch damit befassen, wie wir die Tierarten schützen, die noch auf dem Planeten existieren. Und am Ende könnte es sogar unsere Lebensweise verändern. unangenehmes Thema. Reden wir über die dickschwänzige, schmalbeinige Sackmaus. Wie kann eine nur elf Zentimeter große Maus einen ganzen Tiger tragen? Forschung kann sehr interessant sein.

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