Front im Donbass eingefroren: Russen und Ukrainer liefern sich heftige Gefechte

Gefrorene Front im Donbass
Russland und die Ukraine kämpften erbittert

Seit dem schnellen Vormarsch im September hat die Ukraine nach Osten kaum Fortschritte gemacht. Und die russischen Streitkräfte machten nur geringe Gebietsgewinne. Der Bug der Front bleibt weitgehend gleich. Die Kriegsparteien verlassen sich nun hauptsächlich auf Artillerie und Panzersysteme.

In der Kohle- und Stahlregion Donbass in der Ostukraine kämpfen die ukrainischen und russischen Streitkräfte erbittert, wobei die Frontlinie derzeit nahezu unverändert ist. Der ukrainische Generalstab meldete Artillerie- und Panzerfeuer auf Dörfer wie Vodyane, Krasnohorivka und Maryinka in der Nähe der Stadt Avdiivka. Die Kiewer Informationen können nicht unabhängig überprüft werden, aber in diesem Fall stimmen sie mit Berichten russischer Militärblogger überein.

Das von der Ukraine kontrollierte Avdiivka liegt wenige Kilometer nördlich von Donezk. Weil dort seit 2014 die Frontlinie zwischen der ukrainischen Armee und den von Moskau kontrollierten Separatisten verläuft, verbessert sich die Position der Ukraine.

In den fast neun Monaten seit der russischen Invasion am 24. Februar haben die russischen Streitkräfte kaum Bodengewinne erzielt. Nach russischen Angaben wurde zuletzt das Dorf Opytne eingenommen. Nach Schätzungen des US-amerikanischen Institute for the Study of War (ISW) hat Russland Truppen in diesen durch den Abzug aus der Cherson-Region frei gewordenen Frontsektor verlegt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Kämpfe ist laut Lagebericht des ukrainischen Generalstabs die Region um die Stadt Bachmut. Dort wurden ukrainische Stellungen mit Panzern, Mörsern, Rohren und Raketenkanonen beschossen. Auch hier ist der weitere Weg seit Monaten weitgehend unverändert.

Auch vor Kupjansk gab es schweres Artilleriefeuer. Dieser wichtige Eisenbahnknotenpunkt in der Region Charkiw wurde im September von den ukrainischen Streitkräften zurückerobert. Seitdem hat die Ukraine jedoch kaum Fortschritte in Richtung Osten gemacht. Russische Truppen haben nach Angaben lokaler Behörden nachts ein Dorf in der Region Saporischschja mit Raketen des Systems S-300 beschossen, die eigentlich zur Flugabwehr bestimmt waren. Ein Gebäude wurde zerstört, aber niemand wurde verletzt.

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