Fußball – VfB Stuttgart fügt Hertha schmerzhafte Niederlage zu – Sport

Stuttgart (dpa) – Nach seinem Glückstreffer in letzter Sekunde wurde Konstantinos Mavropanos komplett von den Fans des VfB Stuttgart getrennt. Der Grieche gewann mit seinem Treffer in der achten Minute der Nachspielzeit 2:1 (1:1) gegen Hertha BSC.

„Es gab immer den Glauben, dass wir punkten können“, sagte Stuttgarts Interimstrainer Michael Wimmer bei Sky. “Ich hatte das Gefühl, Dinos würde es versuchen. Wir sind absolut überglücklich und glücklich, dass er es tatsächlich geschafft hat, das 2:1 zu erzielen.”

Auf der anderen Seite war Hertha bedient. Mittelfeldspieler Jean-Paul Boetius sagte: „Das Spiel geht bis zum Schluss. Ich bin richtig sauer, richtig sauer.“ Der VfB ging früh durch Serhou Guirassy (4. Minute) in Führung. Dodi Lukebakio ließ die Berliner lange von mindestens einem Punkt träumen (19.). Doch dann schlug Mavropanos in der Nachspielzeit Borna Sosa nach einer Ecke. Mit dem Sieg verlassen die Stuttgarter den Abstiegsplatz, Herthas Aussichten sinken.

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Diesmal konnte sich der VfB geschlagen geben

Vor einiger Zeit musste der VfB einen Schockmoment hinnehmen: Nach einem schmerzhaften Kopfballduell mit Ivan Sunjic wurde Kapitän Wataru Endo nach langer Behandlung vom Platz genommen.

Unter Null liegen beide Mannschaften auf Platz drei, Stuttgart mit 14 Punkten und Hertha mit elf Punkten. Doch was beim VfB unter Wimmer an einem Problem blieb, war in der ersten Viertelstunde fraglich. Der VfB hat in dieser Saison bereits acht Gegentore kassiert.

Gegen Hertha wäre nicht viel dazugekommen und ein frühes Tor im Neunter wäre noch dazugekommen. Lukebakios gescheiterter Auftritt in der Anfangsphase war jedoch nur ein Zufall. Und anders als in vielen Spielen zuvor gelang es dem VfB diesmal, sich selbst zu schlagen. Nach einer Flanke von Tiago Tomás, die zum dritten Mal in Folge traf, zog Guirassy an Hertha-Verteidiger Oliver Christensen vorbei und traf.

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Es war ein Kriegsspiel

Beide Mannschaften standen sich in einem harten Spiel auf Augenhöhe gegenüber. Ein solches Spiel prognostizierte Gasttrainer Sandro Schwarz, der seit dem 2:3-Sieg gegen den FC Bayern München unverändert blieb. „Das wird ein umkämpftes Spiel. Wir müssen gut verteidigen und unsere Chancen nutzen.“

Und sein Team nutzte eine der wenigen Gelegenheiten. Lukebakio glich aus, als Silas mit 0:2 verlor. Borna Sosa überquerte Jonjoe Kenny und Waldemar Anton, der Torschütze verlor sein Auge. Hertha hätte das Spiel vor der Pause fast noch gedreht. Verteidiger Hiroki Ito, einer von drei neuen Spielern in der Startelf, parierte den Kopfball von Lucas Tousart von der Linie.

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Wimmers Plan, die Fans mit ins Boot zu holen und hart nach vorne zu spielen, geht schon lange auf. „So stelle ich mir unseren Fußball vor“, sagte der 42-Jährige, dessen Zukunft in der WM-Pause entschieden wird. Den Tempovorteil gegen Herthas Abwehr nutzten Silas und Tiago Tomás jedoch nur selten. Trotzdem reichte es immer noch für den Sieg – als Mavropanos im November den Zuschlag erhielt.

© dpa-infocom, dpa:221108-99-440014/5

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