Katar streicht bezahlten WM-Fans das Taschengeld

Sport Fußballweltmeisterschaft

Katar kürzt den perfekten Geldbetrag für bezahlte Fans

Bezahlte Fans sollen für gute Laune sorgen

Bei der WM in Katar sollen zahlende Fans in den sozialen Medien und bei der Eröffnungsfeier für gute Stimmung sorgen. Unbegrenzte Mittel sowie Flüge und Unterkunft müssen vom Organisationskomitee getragen werden.

Die WM in Katar hält schon vor dem ersten Spiel einige erstaunliche Besonderheiten bereit. Das Organisationskomitee lud 450 Fans aus aller Welt ein, die Atmosphäre zu genießen. Nun sollen diese wohl ihren Tagessatz abgeben.

DDie FIFA und die VAE wollen der Welt die perfekte Weltmeisterschaft präsentieren. Dazu gehört natürlich auch das stimmungsgebende Publikum. Das beunruhigten die Veranstalter offenbar schon vor Wochen und luden deshalb 450 Unterstützer aus aller Welt ein, um die positiven und stimmungsvollen Bilder aus Doha zu bestätigen und den heftig kritisierten Gastgeber anzufeuern.

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Gesponserte Reisen sollen ein Tagegeld von 70 Euro beinhalten. Nach Informationen der ARD-„Sportschau“ wurde diese nun vom Organisationskomitee der WM abgesagt. In einer E-Mail an die Teilnehmer des Reiseprogramms heißt es, Gäste sollten vor der „falschen, falsch informierten Behauptung“ geschützt werden, sie seien „bezahlte Zuschauer“. Deshalb werde “Leider kein Taschengeld mehr gezahlt”. Wie internationale Medien berichteten, war geplant, 70 Euro pro Tag für die Kreditkarte auszugeben.

Der DFB unterstützt das Programm nicht

An dem „Fan Leader Network“ sollen rund 450 Fans aus 59 Ländern teilnehmen. Dem Vernehmen nach sollen sie während der Endrunde (20. November bis 18. Dezember) für Stimmung bei den in Europa stark kritisierten WM-Gastgebern sorgen. Sie sagte, dass Flüge und Unterkünfte zur Verfügung gestellt werden. „Alle Fans, die Katar als unsere Gäste besuchen, tun dies freiwillig und kostenlos“, sagte das Organisationskomitee zu der Anfrage. Die Kosten für Flüge, Unterkunft und Verpflegung werden übernommen, sollten jedoch nicht als „Zahlung für Dienstleistungen“ betrachtet werden. Es handelt sich nicht um eine illegale Aktivität. OK äußerte sich nicht ausdrücklich zu Berichten über Taschengeld.

“Wir leben hier tote Hosen”

„Touristen und WM-Fans sind noch nicht in Scharen angekommen“, berichtet Steffen Schwarzkopf aus Doha. Katar rechnet während der WM mit 1,2 Millionen Fans, doch so richtig kann sich der WELT-Reporter das noch nicht vorstellen.

Quelle: WELT / Steffen Schwarzkopf

Der “Fanclub Nationalmannschaft” des Deutschen Fußball-Bundes unterstützt das Programm nicht. Martin Endemann vom europäischen Fußballfanverband Football Supporters Europe sagte Anfang November der Deutschen Presse-Agentur: „Dass Katar kurz vor Beginn des Turniers noch immer Fans kauft, zeigt auch, dass Begeisterung unter den Fangruppen aktiver Nationalmannschaften vorhanden ist mehr in vielen Ländern. Niedrig. (…) Diese Leute sollten nicht als Vertreter der Fans gesehen werden, sondern hauptsächlich als Freiwillige der FIFA und des Organisationskomitees.”

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