Markdorf: Kundenmagnet Jahrmarkt! Warum er für die Innenstadt so wichtig ist

„Endlich haben wir wieder Karussell“, begrüßt Beatrice Strauch Helmut Schweizer, Geschäftsführer von „De & Sell“, einem Dekorations- und Geschenkeladen an der Hauptstraße. Seine Erfahrung mit dem Elisabethenmarkt – es sei denn, die Epidemie bremst ihn aus: „Er zieht Menschen aus aller Welt in die Städte.“ Menschen, die später als Kunden wiederkommen.

Helmut Schweizer freut sich auf wiederkehrende Kunden.

Helmut Schweizer freut sich auf wiederkehrende Kunden. | Bild: Jörg Busche

Das ist manchmal sehr nötig, erklärt Doris Nath im Optikhaus Hammer. „Endlich erwacht Proma wieder zum Leben“, sagt sie. Wochenlang beobachtete sie, dass es in der Stadt ruhiger sei, als es den Händlern lieb ist. Auch Leerstände in Einkaufszentren dämpften die Kundenfrequenz.

Doris Nath freut sich über die vielen Besucher im Optikhaus Hammer.

Doris Nath freut sich über die vielen Besucher im Optikhaus Hammer. | Bild: Jörg Busche

Jens Neumann freut sich über das schöne Wetter. “Das ist eine gute Sache für Schausteller.” Der Stadtrat erklärt beim Gang durch den Freizeitpark.

Heidi Schimpfinger, Leonard, Jens Neumann und Eleonore Neumann (von links) genießen die Kirmes.

Heidi Schimpfinger, Leonard, Jens Neumann und Eleonore Neumann (von links) genießen die Kirmes. | Bild: Jörg Busche

Neumanns Wunsch: “Ich wünsche den Fahrgeschäften sowie den anderen Ständen gute Einnahmen.” So oder so ist er sicher, dass die Kinder bekommen, was sie verdienen. Das finden auch Melanie und Martin Kessler. Sie stehen mit ihren beiden Kindern vor dem Karussell.

Für Mara und Milan hat die Messe den gleichen Charme, den schon Melanie und Martin Kessler hatten.

Für Mara und Milan hat die Messe den gleichen Charme, den schon Melanie und Martin Kessler hatten. | Bild: Jörg Busche

„Wir haben uns das ganze Jahr über auf den Elisabethenmarkt gefreut und dafür gespart“, erinnert sich Melanie Kessler. Aber an Messetagen gab es immer finanzielle Unterstützung von meiner Oma.

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Sie können auch wichtige Dinge hören. Sondern von einem Paar, das seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will. Die Messe ist wunderschön und hat viel Atmosphäre. Letzteres wurde jedoch durch die „schreckliche Musik“ aus dem Lautsprecher ruiniert.

Gegen Mittag bilden sich lange Schlangen.

Der Schausteller ist sehr zufrieden. Manuela Vogt verkauft am Stand Magenbrot und gebrannte Mandeln. „Perfektes Wetter“, freut sie sich. Die Sonne scheint. Und bei relativ niedrigen Temperaturen greifen Messebesucher besonders gerne zur Tüte Mandeln.

Zufrieden mit dem Wetter und ihrem Geschäft: Manuela Vogt.

Zufrieden mit dem Wetter und ihrem Geschäft: Manuela Vogt. | Bild: Jörg Busche

Auch heißer Raclette-Käse auf Brot und Apfelbratwurst von Timon Nardo und Frank Bekara am Stand vor dem Knusperhäusle dürften gut ankommen. Generell scheint die Nachfrage nach Essen zur Mittagszeit von Minute zu Minute zu steigen. Das sieht man an den langen Schlangen vieler Stände, die sich vom Marktplatz bis nach Proma erstrecken.

Frank Beccara und Timon Nardo am Stand vor einem Bioladen.

Frank Beccara und Timon Nardo am Stand vor einem Bioladen. | Bild: Jörg Busche

Auch die Geschäfte sind überfüllt. Das Parfümfest beginnt bei Beatrice Strouch. „Bevor das eigentliche Weihnachtsgeschäft beginnt“, sagt Strauch, organisiert sie Parfümwochen in der Parfümfabrik. Uhren und Schmuck Wielaths Miriam Bakoias in Perspektive. „Auch wenn wir heute nicht so viel verkaufen, der verkaufsoffene Sonntag lohnt sich trotzdem. Die Leute passen auf.“ Es ist immer eine gute Werbung für Ihr Unternehmen.

Uhren & Schmuck Miriam Bakoias, Sabine König und Renate Varga von Wielath sehen den verkaufsoffenen Sonntag als willkommene Werbung.

Uhren & Schmuck Miriam Bakoias, Sabine König und Renate Varga von Wielath sehen den verkaufsoffenen Sonntag als willkommene Werbung. | Bild: Jörg Busche

Das sieht auch Erika Streif so. Die Organisatoren der alljährlichen Herbstausstellung des Künstlers Markdorfer berichten, dass die Stadtgalerie sonntags zur Ladenöffnung deutlich mehr Besucher als sonst empfängt. Versprechen sind seit langem ein fester Bestandteil von Freunden, Bekannten und ehemaligen Mitarbeitern.

Auf der Messe herrscht reger Andrang.

Auf der Messe herrscht reger Andrang. | Bild: Jörg Busche

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Die Meditierenden behalten den alten Brauch der Martini-Lieder bei.

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Dietmar Bitzenhofer hatte es am Freitagnachmittag nicht leicht auf der Messe. Um 15 Uhr begrüßte der stellvertretende Bürgermeister Schausteller, Neugierige und Stadtbeamte, die sich zuvor mit organisatorischen Belangen befasst hatten. Bitzenhofers besondere Grüße galten seiner Lebensgefährtin Jasmin Eichenhofer, die kürzlich zur Bodensee-Apfelkönigin gekrönt wurde.

Vizebürgermeister Dietmar Bitzenhofer und Weinkönigin Jasmin Eichenhofer bei der Eröffnungsfeier am Freitag.

Vizebürgermeister Dietmar Bitzenhofer und Weinkönigin Jasmin Eichenhofer bei der Eröffnungsfeier am Freitag. | Bild: Jörg Busche

Strike 3 bedeutet auch Glocke. Dazu kommt der Trubel der Musik und Fahrgeschäfte. Die Stimmbänder von Dietmar Bitzenhofer waren eine ziemliche Herausforderung.

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