Nach Iran-Verletzung – ZDF-Kommentator wütend

Schiedsrichter Raphael Claus, links, sieht zu, wie Irans Torhüter Alireza Beiranvand nach einem Tor während des WM-Fußballspiels der Gruppe B zwischen England und dem Iran in K...

Alireza Beiranvend steht nach einer Kopfverletzung im Strafraum und wird später ausgewechselt.Foto: AP / Pawel Golowkin

WM 2022

Nikolai Stübner

Für Fußballer ist die Weltmeisterschaft das größte und wichtigste Sportereignis. So viele Profis werden alles tun, um beim größten Turnier der Welt mitzuspielen. Im ersten Spiel der Gruppe B zwischen England und dem Iran bei der WM führte dieser Wunsch zu Kopfschütteln.

In der achten Minute prallte Irans Torhüter Alireza Beranvend von der Hereingabe mit Majid Hussaini zusammen und fiel anschließend lange auf den Kopf. Zunächst sah es so aus, als würde Beiranvand nicht mehr spielen können, da sich Ersatztorhüter Seid Hossein Hosseini aufwärmte.

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Der Kommentator kritisiert den Mangel an Ersatz

Auch ZDF-Kommentator Oliver Schmidt war sich sicher, dass Beiranvand das Feld verlassen wird. Beiranvend wollte sein Spiel jedoch fortsetzen und tat dies gleich zu Beginn.

Die Reaktion von Oliver Schmidt war später klar. Er kritisierte das Fifa-Reglement und die iranischen Beobachter und sagte: „Leute, das macht keinen Sinn. Hier geht es um die Gesundheit eines Leistungssportlers.“ Er fuhr fort: “Auch bei der Weltmeisterschaft macht das keinen Sinn. Nur ein Arzt kann eine Entscheidung treffen, und um ehrlich zu sein: Alireza Beyranwend trifft selbst Entscheidungen, und das ist nicht vernünftig.”

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Aber das ist nicht alles. Schmidt setzte daraufhin seinen Monolog fort und forderte einen “unabhängigen Arzt, wie in anderen Sportarten”. Gleichzeitig wollte Schmidt Beiranvand nie einen Vorwurf machen, “aber man kann ihm die Entscheidung nicht überlassen”.

Schmidt weist unter anderem darauf hin, dass Spieler im American Football nach einer Kopfverletzung zunächst ein bestimmtes Protokoll durchlaufen müssen, in dem unabhängige Ärzte entscheiden, ob der Spieler auf den Platz zurückkehren darf oder nicht.

Während des Fußballspiels der Gruppe B der Weltmeisterschaft zwischen England und dem Iran im Khalifa-Stadion in der Stadt Doha, der Hauptstadt von Katar, kollidierte Irans Torhüter Alireza Beranvand mit der rechten Hand von Irans Majid Hosseini.

Beiranvand (links) und Majid Hosseini kollidierten in der achten Minute.Foto: AP/Alessandra Tarantino

Beiranvand spielte jedoch kurz weiter, bevor er sich wieder hinsetzte und signalisierte, dass er ausgewechselt werden wolle. Schließlich hatte Hosseini seinen ersten WM-Auftritt.

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Eines vorweg: Bei der WM durften Teams bei einer Kopfverletzung sechs statt fünf auswechseln. Demnach dürfte Beyranvends Ersatz nicht vom Kontingent des Iran-Wechsels abgezogen werden.

Die WM begann am Sonntagnachmittag in Katar mit dem Eröffnungsspiel der Gastgeber gegen Ecuador, das die katarische Nationalmannschaft mit 2:0 besiegte. Was vom Spiel bleibt: Fans, die spätestens nach der Halbzeit das Stadion verließen, ein Fanclub, der wegen Überfüllung geschlossen wurde und ecuadorianische Fans, die lautstark „Wir wollen Bier“ forderten. Nur 48 Stunden vor dem Anpfiff wurde er vom WM-Gastgeber gesperrt.

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