Niemeier patzt nach Lys-Überraschung: 1:1 gegen Kroatien

Sport (DPA)

Niemeier scheitert nach Schock Lys: 1:1 gegen Kroatien

Bringt Deutschland in Kroatien nach vorne: Eva Lys. Bringt Deutschland in Kroatien nach vorne: Eva Lys.

Bringt Deutschland in Kroatien nach vorne: Eva Lys.

Quelle: Frank Molter/dpa

Es steckt mehr drin. Nach dem Schocksieg von Eva Lys scheiterte Jule Niemeier an Nerven im Billie Jean King Cup. Aber für Deutschland ist noch alles möglich.

DDeutschlands Tennis-Frauen dürfen noch auf den Verbleib in der Billie-Jean-King-Cup-Weltgruppe hoffen, verpassten in Kroatien aber nach Tag eins eine perfekte Ausgangsposition.

Nachdem die erst 20-jährige Eva Lys Deutschland mit einer ganz starken Leistung beim 6:1, 6:4 gegen die kroatische Nummer eins Petra Martic in Führung gebracht hatte, scheiterte Deutschlands Topspielerin Jule Niemeier bei ihrem Einzel-Auftritt für Deutschland. Die 23-jährige Dortmunderin unterlag der 16-jährigen Petra Marcinko mit 3:6, 2:6 und zeigte dabei eine enttäuschende Leistung.

Nach dem ersten Tag stand es 1:1 in Rijeka. Am Samstag (14 Uhr/Tennis Channel) trifft Niemeier zunächst auf Martic, dann spielen Lys und Marcinko gegeneinander. Kommt es danach zu keiner Entscheidung, steht immer noch das Doppel auf dem Programm. Deutschland muss auf die schwangere Angelique Kerber und die zurückgetretene Andrea Petkovic verzichten.

Bei seinem ersten Auftritt im prestigeträchtigen Mannschaftswettbewerb war Lys lange Zeit der klar bessere Spieler und rechtfertigte mit dem Sieg das Vertrauen, das ihm Teamchef Rainer Schüttler für diesen wichtigen Kampf entgegenbrachte. „Den ersten Punkt für Deutschland zu holen, war ein tolles Gefühl, so etwas habe ich noch nie auf dem Platz gespürt“, sagte Lys.

Die in Kiew geborene Nummer 123 der Welt spielt selbstbewusst, aggressiv und zugleich konsequent. Mit zwei Breaks dominierte er den ersten Satz. Lys ging auch in der zweiten Halbzeit sofort in Führung und spielte unbeeindruckt von dem Druck und der Musik, die den elf Jahre älteren Martic hätte unterstützen sollen. Erst beim 5:1 im zweiten Durchgang geriet Lys in Schwierigkeiten, wurde aber mit einem gelungenen eigenen Aufschlag belohnt.

„Ich bin sehr zufrieden. Ich habe heute nichts zu meckern“, sagte der Norddeutsche: „Am Ende des zweiten Satzes war ich etwas nervös.“ Schüttler war stolz auf seinen Schützling. „Eva hat von Anfang bis Ende nahezu fehlerfrei gespielt“, sagte der Ex-Profi.

Niemeier hingegen scheiterte von Beginn an an der eigenen Nervosität. Das Wimbledon-Viertelfinale geriet schnell mit 0:3 in Rückstand und konnte sein formidables Spiel nie entfalten. Auch im zweiten Satz kassierte er ein schnelles Break und war gegen einen unbekümmerten Marcinko letztlich chancenlos. „Jule hat heute nicht gut aufgeschlagen und nicht so viele freie Punkte geholt wie sonst“, analysierte Schüttler.

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