Ukraine-Krieg I Experten: Russland braucht Raketenvorrat auf

Experten: Russland gehen die Raketenvorräte aus

Aus t-online, afp, dpa, Reuters

Aktualisiert am 18.11.2022 – 3:36 UhrLesezeit: 44 Minuten

Nahe ukrainischer Grenze: Video zeigt angeblich Raketeneinschlag in Polen. (Quelle: t-online)
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Tag 268 seit Kriegsbeginn: Es gibt einen neuen Angriff in Charkiw. Die IAEA fordert Russland auf, das Atomkraftwerk in Saporischschja aufzugeben. Alle Infos im Newsblog.

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Experten: Russland gehen die Raketenvorräte aus

3.30 Uhr: Auch am Donnerstag habe es von russischer Seite massiven Raketenbeschuss gegeben, teilte der ukrainische Generalstab mit. Es wurden fünf Luftangriffe und 25 Marschflugkörperangriffe auf zivile Infrastrukturobjekte in den Regionen Dnepropetrowsk, Odessa, Charkiw, Saporischschja, Dnepropetrowsk und Mykolajiw gezählt.

Das amerikanische “Institute for the Study of War” geht davon aus, dass Russland bald die Raketen ausgehen werden. Ein massiver Angriff in den vergangenen Tagen mit Dutzenden Marschflugkörpern wird die Vorräte erschöpfen. Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums verringern anhaltende Angriffe dieser Größenordnung die russischen Reserven an konventionellen Marschflugkörpern erheblich. Offenbar liegt die Strategie nun in Raketenangriffen auf die ukrainische Infrastruktur.

Die Nuklearbehörden fordern Russland auf, das Kernkraftwerk Saporischschja zu übergeben

00:20 Uhr: Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) hat Russland aufgefordert, das besetzte Kernkraftwerk Saporischschja in der Ukraine aufzugeben. Moskau solle sein militärisches und ziviles Personal unverzüglich abziehen und “unbegründete Eigentumsansprüche” an einem Atomkraftwerk im Südosten der Ukraine aufgeben, so ein Ausschussbeschluss vom Donnerstagabend in Wien. Der Gouverneursrat ist auch sehr besorgt darüber, dass ukrainische Arbeiter in der Fabrik von den Russen unter Druck gesetzt werden und dass es auch zu Verhaftungen gekommen ist.

Selenskyj lobte die Verlängerung des Getreideabkommens

23:06 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich zufrieden über die Verlängerung des Getreideabkommens. „Trotz aller Schwierigkeiten, trotz diverser Manipulationen Russlands werden wir weiterhin Agrarprodukte über unsere Schwarzmeerhäfen exportieren“, sagte der 44-Jährige in seiner täglichen Videoansprache am Donnerstag. Er begrüßte auch das Urteil gegen drei hochrangige Separatisten, die wegen des Abschusses eines Passagierflugzeugs in der Ostukraine im Jahr 2014 angeklagt waren.

Selenskyj: Zehn Millionen Ukrainer ohne Strom

21:51 Uhr: Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj waren am Donnerstag Millionen Menschen in der Ukraine ohne Strom. „Aktuell haben mehr als zehn Millionen Ukrainer keinen Strom“, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videobotschaft. Die Region Kiew sei besonders von den Stromausfällen betroffen, erklärte er.

Der Generalstab der Ukraine meldete Angriffe in Charkiw und Mykolajiw

21:16 Uhr: Der ukrainische Generalstab meldete einen Angriff auf einen Teil der Infrastruktur in Balakleya in der Region Charkiw im Nordosten des Landes. Auch Otschakiw in der Region Mykolajiw im Süden des Landes wurde von Raketen getroffen.

Der Menschenrechtsbeauftragte der Ukraine sprach von “schrecklicher Folter” in Cherson

19:29 Uhr: Laut ukrainischen Quellen ist Folter in der südukrainischen Stadt Cherson, die während der russischen Besatzung zurückerobert wurde, weit verbreitet. Bei all seinen Reisen in „Folterkammern in verschiedenen Regionen“ des Landes habe er „noch nie ein solches Maß an Folter erlebt“, sagte der parlamentarische Menschenrechtskommissar der Ukraine, Dmytro Lubynets, am Donnerstag in einer Fernsehsendung. Es sei „einfach schrecklich“, fügte er hinzu.

Russische Truppen zogen sich letzte Woche nach acht Monaten Besatzung aus Cherson zurück, nachdem ukrainische Streitkräfte in das Gebiet vorgedrungen waren. Cherson war die einzige Hauptstadt der Region, die von der russischen Armee erobert wurde. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beschuldigte die russischen Truppen, auf ihrem Rückzug die gesamte Infrastruktur der Stadt zerstört zu haben.

Duda geriet mit Selenskyj aneinander, als sich ukrainische Ermittler einmischten

17:46 Uhr: Laut dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda ist die Beteiligung ukrainischer Experten an der Untersuchung von Raketen, die polnisches Staatsgebiet getroffen haben, an die Regeln der internationalen Rechtshilfe gebunden.

„Wenn Gäste aus der Ukraine die laufenden Ermittlungen sehen wollen, dann ist es möglich, sie zu zeigen, so wie ich es heute gezeigt habe“, sagte Duda am Donnerstag nach dem Besuch des Geländes im Dorf Przevodov. „Aber wenn es darum geht, aktiv an Ermittlungen teilzunehmen, auf Dokumente und Informationen zuzugreifen, dann braucht es eine gewisse vertragliche Grundlage im Sinne des Völkerrechts und internationaler Abkommen.“



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