+++ Ukraine-News: Hohe russische Verluste

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Aus: Sandra Käthe, Karolin Schäfer, Vincent Büssow, Christian Weihrauch, Stefan Krieger, Jan-Frederik Wendt

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Russland erlitt schwere Verluste in Donezk und Luhansk. Das Blutvergießen an Kriegsmaterial war enorm, mehr als 80.000 Soldaten starben. Nachrichten-Ticker.

  • Isoliertes Russland: Nach dem G20 haben auch die APEC-Staaten den Ukrainekrieg verurteilt.
  • Kämpfe im Donbass: Laut Zelenskyj wurden innerhalb von 24 Stunden 100 Angriffe aus Russland erfolgreich abgewehrt.
  • Anmerkung der Redaktion: Lesen Sie die aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Konflikt in unserem Newsticker. Die hier verarbeiteten Informationen zum Ukrainekrieg stammen zum Teil von den Kriegsparteien in Russland und der Ukraine. Daher können sie nicht teilweise unabhängig überprüft werden.
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+++18.59 Uhr: Russland hat im Ukrainekrieg viele Verluste erlitten. Heute kämpfen russische und ukrainische Truppen weiterhin an verschiedenen Brennpunkten. Es seien Panzer, Rohr- und Raketenartillerie sowie Granatwerfer eingesetzt worden, teilte der Generalstab in Kiew mit. Nach Angaben des ukrainischen Militärs wurden allein in der Region Mykhailovka der Region Saporischschja bis zu 60 russische Soldaten getötet oder verwundet. Informationen können nicht unabhängig überprüft werden.

+++ 14.46 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat in den letzten Tagen detailliertere Informationen zu russischen Verlusten bereitgestellt. Zwischen dem 10. und 16. November sollen rund 500 russische Soldaten verletzt worden sein, die in der Stadt Majorsk an der Donezk-Front stationiert waren. Darüber hinaus wurden Opfer in der Stadt Mykhailiwka in der besetzten Region Cherson bestätigt. Auf russischer Seite gab es 40 Tote und 70 Verwundete. Das russische Verteidigungsministerium hat keine solche Erklärung abgegeben.

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Ein ukrainischer Soldat einer Artillerieeinheit schießt am 8. November 2022 inmitten der russischen Invasion in der Ukraine auf eine russische Stellung außerhalb von Bachmut.
Die Ukraine meldet jeden Tag Verluste auf russischer Seite. (Archivbild) © Bulent Kilic/afp

Kriegsnachrichten aus der Ukraine: Hohe russische Verluste

+++ 12.01 Uhr: Das ukrainische Militär hat die Zahlen zu russischen Opfern aktualisiert. Ihm zufolge sollen bisher mehr als 83.000 Soldaten aus Russland gefallen sein. Außerdem wurden in den letzten 24 Stunden sechs Panzer und neun weitere Fahrzeuge zerstört.

  • Soldat: 83.880 (+420 zum Vortag)
  • Flugzeug: 278 (+0)
  • Hubschrauber: 261 (+0)
  • Panzer: 2885 (+6)
  • Gepanzertes Kampffahrzeug: 5815 (+7)
  • Artilleriesystem: 1867 (+2)
  • Mehrfaches Raketenwerfersystem: 393 (+0)
  • Luftverteidigungssystem: 209 (+0)
  • Autos und andere Fahrzeuge: 4368 (+2)
  • Schiff: 16 (+0)
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 1536 (+0)
  • (Stand: Samstag, 19. November)
  • Informationen über russische Verluste im ukrainischen Krieg stammen vom Verteidigungsministerium der Ukraine. Sie können nicht unabhängig überprüft werden. Der Kreml selbst gab kaum Auskunft über seine eigenen Verluste.

Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Putin wird zunehmend isoliert

+++ 10.00 Uhr: Die Mitgliedsländer der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) haben auf ihrem Gipfel den Angriff Russlands auf die Ukraine “mehrheitlich” verurteilt. Wie nun bekannt wurde, kritisierten die 21 Mitglieder in ihrer abschließenden gemeinsamen Erklärung den Krieg und seine negativen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft „stark“. Allerdings gebe es, wie es in der G20-Erklärung heißt, auch „andere Ansichten und unterschiedliche Einschätzungen“. Zu den Unterzeichnern gehören China und Russland selbst. Immer mehr Staaten kritisieren Russland offen.

+++ 8.28 Uhr: Russland wird in der Weltgemeinschaft zunehmend isoliert. Nachdem die G20-Gruppe kürzlich erklärt hat, dass die Mehrheit der Staats- und Regierungschefs den Angriffskrieg gegen die Ukraine verurteilt, haben sich nun auch Mitglieder der asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft auf eine gemeinsame Abschlusserklärung geeinigt. Das Papier wurde am Samstag genehmigt, obwohl sein Inhalt noch nicht bekannt ist. Der Schritt ist jedoch wichtig, da die Meinungen der Mitgliedstaaten zum Ukraine-Krieg teilweise groß sind.

Update von Samstag, 19. November, 06:53 Uhr: Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat die Ukraine in den letzten 24 Stunden etwa 100 russische Angriffe abgewehrt. Die Kämpfe in der Region Donezk gehen mit unverminderter Intensität weiter, sagte Selenskyj in seiner nachmittäglichen Videoansprache, „es gibt keine Entspannung und keine Atempause“.

Die ukrainische Armee wird von Grenzschutzeinheiten aus Charkiw und Sumy unterstützt. Die Brigade der Nationalgarde kämpft in Bakhmut.

Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Generalstab nennt neue Zahlen

+++ 18.45 Uhr: Bei einem ukrainischen Abwehrangriff auf die von russischen Streitkräften besetzte Kleinstadt Skadowsk in der südukrainischen Region Cherson sind in den vergangenen Tagen etwa 50 russische Soldaten getötet worden. Dies berichtete der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine in seinem täglichen Lagebericht auf der Social-Media-Plattform Facebook. Außerdem wurde die Munitionsbasis im nahe gelegenen Chaplynka zerstört.

Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs hatte Russland auch anderswo in der Region Cherson hohe Personalverluste zu verzeichnen. Nach Angaben der Führung der ukrainischen Armee wird auch die Bewegung russischer Soldaten “aus Richtung Cherson in die Stadt Novoaidar im Gebiet Luhansk” registriert.

Ukraine meldet Erfolg im Süden des Landes: „Es sieht gut aus“

+++ 16:17 Uhr: An der Front im Osten der Ukraine kämpfen russische und ukrainische Truppen erbittert. Erfolgsmeldungen der Verteidiger seien jedoch selten, um Russland über mögliche Entwicklungen im Unklaren zu lassen, sagte ntv-Reporter Stephan Richter aus Kiew. Allerdings ist bekannt, dass die Ukraine um Cherson im Süden des Landes immer noch Siedlungen von russischen Truppen befreit und nach Osten drängt. “Für die Ukraine sieht es gut aus”, sagte Richter. Angesichts des eisigen Wetters waren die elektrischen Tests in einigen Regionen jedoch nicht gut.

Verluste im Ukraine-Krieg: Russland baut Verteidigungsanlagen auf der Krim

+++ 15.05 Uhr: Nach der Befreiung der Provinzhauptstadt Cherson zog sich die russische Armee Richtung Krim zurück. Auf der 2014 annektierten ukrainischen Halbinsel soll derweil mit dem Bau einer Verteidigungslinie begonnen worden sein. Diese soll “die Sicherheit der Menschen auf der Krim” garantieren, sagte Moskaus Verwaltungschef Sergej Aksjonow am Freitag. Zunächst sollte jedoch die Sicherheit in dem noch von Russland besetzten Teil des angrenzenden Cherson-Gebiets gewährleistet werden. Mit der Evakuierung der Stadt hat sich die Frontlinie im Ukrainekrieg verändert. Diese liegt am Fluss Dnipro, nur rund 60 Kilometer Luftlinie von der Krim entfernt.

Im Ukrainekrieg verloren: Der Erfolg der Verteidiger im Süden

+++ 12.30 Uhr: Aus der Südukraine meldeten die ukrainischen Streitkräfte Erfolge. Am vergangenen Tag zerstörte Russland ein elektronisches Kampfsystem in der Nähe von Nowa Kakhovka und einen gepanzerten Kampfwagen in der Nähe von Hola Prystan. Dieselbe Aussage wurde von der Southern Task Force auf Facebook veröffentlicht, berichtete der Journalist Ukrinform.

„Die Lage in dem von der südlichen Verteidigungstruppe kontrollierten Gebiet ist angespannt, aber stabil. Unsere Einheiten setzen die Stabilisierungsmaßnahmen fort, verschanzen sich in besetzten Gebieten, errichten eine Feuerkontrolle über Transport- und Logistikrouten und setzen russische Besatzungstruppen am linken Ufer ein“, heißt es in dem Bericht, der nicht unabhängig verifiziert werden konnte.

Update von Freitag, 18. November, 10:45 Uhr: Vom 24. Februar bis 18. November haben die Verteidigungskräfte der Ukraine 83.460 russische Angreifer eliminiert, 350 davon in den letzten 24 Stunden. Das ging laut dem Nachrichtenportal aus einem Bericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine hervor Ukrinform gemeldet.

Außerdem hat die ukrainische Verteidigung bis zum 18. November 2.879 Kampfpanzer, 5.808 gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.865 Artilleriesysteme, 393 Mehrfachraketenwerfer und 209 Flugabwehrsysteme zerstört. Informationen können nicht unabhängig überprüft werden.

Russlands Niederlage im Ukraine-Krieg: Neue Verteidigungsgräben weit hinter der Front

Erster Bericht: Kiew/Moskau – Nach Angaben britischer Militärexperten rechnen die einfallenden russischen Streitkräfte in der Ukraine mit weiteren Rückschlägen. Das ging am Freitag aus einem täglichen Geheimdienst-Update des Verteidigungsministeriums in London hervor.

Dem Bericht zufolge konzentrieren sich die russischen Truppen in den meisten von ihnen besetzten Ländern nach dem Rückzug vom Westufer des Flusses Dnipro darauf, sich neu zu formieren und Verteidigungsvorkehrungen zu treffen. Neue Gräben wurden in der Nähe der Grenze zur Schwarzmeerhalbinsel Krim, die Russland seit 2014 besetzt hält, und in der Nähe des Flusses Siwerskyj Donez zwischen den Regionen Donezk und Luhansk ausgehoben.

Russlands Niederlage im Ukraine-Krieg: Moskau spricht von gezielter Desinformationskampagne

„Einige Standorte liegen bis zu 60 Kilometer hinter der aktuellen Frontlinie, was darauf hindeutet, dass russische Planer Vorbereitungen für den Fall weiterer großer ukrainischer Entdeckungen treffen“, heißt es in Londons Erklärung. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Russland versuchen wird, einen Teil der aus der Stadt Cherson in der Südukraine abgezogenen Truppen neu einzusetzen, um seine Offensivoperationen in der Nähe der Stadt Bachmut in der Region Donezk zu verstärken.

Das britische Verteidigungsministerium hat unter Berufung auf Geheimdienste täglich Informationen über den Fortgang des Krieges seit Beginn des Krieges Russlands gegen die Ukraine Ende Februar veröffentlicht. Damit wollte die britische Regierung sowohl dem Image Russlands entgegenwirken als auch ihre Verbündeten halten. Moskau warf London eine gezielte Desinformationskampagne vor. (mit Agentur)

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