Umfrage: Angst vor Corona sinkt

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Umfrage: Corona-Angst wird sinken

Der Eingangsbereich des Corona-Impfzentrums in der Hamburger Messehalle im Januar 2021. Der Eingangsbereich des Corona-Impfzentrums in der Hamburger Messehalle im Januar 2021.

Der Eingangsbereich des Corona-Impfzentrums in der Hamburger Messehalle im Januar 2021.

Quelle: Christian Charisius/dpa

Die Corona-Pandemie scheint ihre Angst zu verlieren. Das zeigen zwei Umfragen. Andere Krankheiten sind viel beunruhigender.

DLaut einer neuen Umfrage nimmt die Angst vor einer Corona-Ansteckung in Deutschland weiter ab. In einer repräsentativen Studie des Forsa-Instituts zu den am meisten gefürchteten Krankheiten gaben 18 Prozent der Befragten an, am meisten Angst vor Covid-19 zu haben. Das ist nur halb so viel wie im ersten Corona-Jahr 2020, als die Infektion mit 37 Prozent die größte Gesundheitsbedrohung war. Im vergangenen Jahr löste Covid-19 bei nur 20 Prozent der Befragten eine sehr hohe Angst aus. Krebs (72 Prozent), Alzheimer (55) und schwere Unfälle (51) verbreiten weiterhin mehr Schrecken. Die Befragung wurde im Auftrag der DAK-Gesundheit durchgeführt.

„Die Corona-Pandemie scheint für so viele Menschen so normal geworden zu sein, dass die Angst vor einer Ansteckung abnimmt“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Krankenkasse, Andreas Storm, in einer Pressemitteilung. Dies sollte jedoch nicht dazu führen, dass Schutzmaßnahmen vernachlässigt werden. „Wir müssen gerade in den kommenden Wintermonaten bestimmte Regeln einhalten, um gefährdete Gruppen in unserer Gesellschaft zu schützen und eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden“, ergänzte der DAK-Chef.

Mit Blick auf die Debatte um die Absonderungspflicht und den unterschiedlichen Umgang der Bundesländer forderte Storm: „Wir brauchen verständliche und einheitliche Regeln, die zwischen den Ländern abgestimmt und von der Öffentlichkeit nachvollziehbar sind.“ Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein haben sich darauf verständigt, bisherige Verpflichtungen zur Isolierung Infizierter aufzuheben, wie am Freitag gemeinsam angekündigt wurde. Andere Bundesländer denken darüber nach, andere lehnen einen solchen Schritt ab.

In einer weiteren repräsentativen Umfrage im Auftrag der Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen im Sommer gaben zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) an, keine Angst mehr vor der Corona-Infektion zu haben. Gleichzeitig gab fast die Hälfte aller Befragten (46 Prozent) an, dass sie durch die Corona-Einschränkungen ihre Freizeit nicht mehr so ​​gestalten können, wie sie es gerne hätten. „Die Pandemie wirkt sich in gewisser Weise auf die Befindlichkeit des Einzelnen aus, weil sie mit direkten Einschränkungen und Veränderungen verbunden ist“, erklärte der wissenschaftliche Vorstand der BAT-Stiftung, Prof. Ulrich Reinhardt.

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